Rückenwind e.V. Bernburg

Ideen beflügeln

Projekt: Ambulante Straffälligenhilfe

Maßnahmen für Jugendliche
Maßnahmen für Erwachsene - ZEBRA
Ehrenamt

 

Kontakt
Rückenwind e.V. Bernburg (Soziale Gruppenarbeit)
Nienburger Straße 24, 06406 Bernburg

Öffnungszeiten
Mo 14 - 18 Uhr und Mi 8 - 12 Uhr, oder nach telefonischer Vereinbarung 

Frank PietschAnsprechpartner
Frank Pietsch

Sozialarbeiter, Erlebnispädagoge
Telefon: 03471 351714
Fax: 03471 351716
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Anett Wol-SchulzeAnsprechpartnerin
Annett Wolf-Schulze

Sozialpädagogin
Telefon 03471 351714
Fax: 03471 351716
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Achtung!
Sie sind eine gemeinnützige Organisation und möchten von straffällig gewordenen Menschen unterstützt werden?
Für mehr Informationen bitte [ hier klicken ].

 

Maßnahmen nach Jugendgerichtsgesetz

Das Projekt „Ambulante Straffälligenhilfe für straffällig gewordene Jugendliche" übernimmt Teilaufgaben der Jugendgerichtshilfe im Salzlandkreis. Die Ambulante Straffälligenhilfe übernimmt Teilaufgaben der Jugendgerichtshilfe im Landkreis Bernburg. Wir erwarten zwischen 300 und 350 Jugendliche und Heranwachsende pro Jahr zu betreuen.
Ziel der Maßnahme ist das jugendadäquates Reagieren auf delinquentes Verhalten junger Menschen, um Kriminalisierung, Stigmatisierung sowie Entwicklungsstörungen zu verhindern und die Wiedereingliederung in die Gesellschaft für straffällige junge Menschen zu fördern.
Den Jugendlichen werden Folgen straffälligen Verhaltens verdeutlicht, um die Gefahr erneuter Straffälligkeit zu reduzieren. Besonders in den Sozialen Trainingskursen und den Einzelbetreuungen erfolgt eine Werte- und Einstellungsbeeinflussung.
Die entsprechende rechtliche Grundlage ist das Jugendgerichtsgesetz, dessen Kernaussage lautet:

Erziehung statt Strafe!

Da stellt sich die Frage, ob es denn Sinn macht, einen jungen Straftäter relativ mild zu bestrafen. Wäre es denn nicht besser, die Jugendlichen hart zu bestrafen statt sie mit „Kuschelpädagogik zu bespaßen"?
Wir sind keine Richter. Wir würden aber auch eher mild strafen. Im Zeitraum 1995 bis 2004 haben wir ausgewertet, wie die Rückfallquote bei unseren Klienten ist, die gemeinnützige Arbeit leisteten und stellten fest, dass sie sich nahezu mit den wissenschaftlichen [vgl. Jehle, Heinz, Sutterer; kommentierte Rückfallstatistik 2003 ] Ergebnissen deckt:

Betrachtet man eine Gruppe von 20 straffällig gewordene jungen Menschen, fielen 14 (~70%) einmal, 4 (~19 %) zweimal und 1 (~7 %) dreimal und weniger als 5 Prozent (4,68 %) öfter als dreimal strafrechtlich auf. Diagramm (PDF)

Immer aktuell, aber für den Zeitraum 2002 –2004 beschrieben:
erlebnispaedagogische Projekte (PDF)

Ausführungen zu:

 

Maßnahmen für Erwachsene - ZEBRA
Zentrale Beratungsstelle ZEBRA

Unser Konzept basiert auf der durch das Ministerium der Justiz des Landes Sachsen-Anhalt in Zusammenarbeit mit dem Landesverband für Straffälligen- und Bewährungshilfe Sachsen-Anhalt e. V. und den freien Trägern der Straffälligenhilfe erarbeiteten Rahmenkonzeption „ZEBRA - Zentrum für Entlassungshilfe, Beratung, Resozialisierung und Anlaufstelle zur Vermittlung gemeinnütziger Arbeit".

Angesprochen sind vor allem Gefangene im Rahmen der Entlassungsvorbereitung und Haftentlassene sowie (nicht inhaftierte) Straffällige und deren Angehörige.Zebra fördert Die Integration und Resozialisierung Straffälliger und trägt dazu bei, soziale Benachteiligungen straffällig gewordener Menschen abzubauen. Ambulante Straffälligenhilfe ist nach unserer Auffassung in erster Linie Lobbyarbeit für Menschen in besonderen Lebenslagen. Es gilt also, die Interessen aller Beteiligten, der Klienten, Staatsanwälte, Richter, Mitarbeiter des Sozialen Dienstes der Justiz, aber auch Opfer und der Öffentlichkeit zu berücksichtigen.

Im Wesentlichen ist der Rückenwind e.V. Bernburg in drei Tätigkeitsfeldern aktiv:

 

Ehrenamt

Falls Sie sich für eine ehrenamtliche Aufgabe interessieren, zögern Sie nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen. Wir haben viele Einsatzmöglichkeiten. Ihre Stärken machen uns stark.

Frank Pietsch: Telefon 03471 351714

Ehrenamt ist keine preiswerte Ersatzleistung, sondern engagiertes, bürgerschaftliches Handeln.

Grundsätzlich wollen wir Menschen die Möglichkeit geben, sich über einen freiwilligen Dienst für andere Menschen einzusetzen. Häufig ist die Mitwirkung von Ehrenamtlichen gewünscht, im Einzelfall nicht entsprechend gewürdigt.
Unter- bzw. Überforderungen sind in einem lieb- und leidenschaftslosen Einsatzangebot schnell der Grund, diese Arbeit nicht kontinuierlich umsetzen zu können und zu wollen.

Wir wollen der Aufgabe Förderung des Ehrenamtes aktiv und professionell begegnen. Deshalb werden wir die Eckpunkte der Freiwilligenarbeit berücksichtigen. Dazu gehört vor allem die Klärung des Verständnisses und des Hauptmotivs von Ehrenamt. Wir bedenken, dass der Ablauf und der Einsatz sehr deutlich erkennbar sein soll. Die hauptsächlichen Aspekte sind durch die Freiwilligenagenturen bekannt und als Checklisten standardisiert.

Großen Wert legen wir auf fachliche Begleitung. Selbstverständlich gehört dazu eine „Grundausbildung". Zu behandelnde Themen sind neben organisatorischen und strukturellen Fragen die spezifische Heranführung an den konkreten Einsatz, z. B. Vereinsphilosophie, Einordnung der freien Straffälligenhilfe im Justizsystem, Zielgruppenbeschreibung, Nähe und Distanz, Kommunikation, Grenzen des Angebotes.

Bei der Auswahl werden persönliche und sicherheitsrelevante Eignungen und Voraussetzungen geprüft.